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Das Angebot ToK

Die Time-out Klasse ist eine Gelegenheit, eigenes Verhalten, Haltung und die Rolle in der Schulklasse zu überdenken und eigene Lernziele zu setzen. Aus der Distanz zum Schulalltag erwächst die Chance, Energien und Ressourcen freizusetzen, so dass eine persönliche und schulische Entwicklung einsetzen kann.

lorenc2Das Angebot zeichnet sich im Wesentlichen durch folgende Punkte aus:
- Tagesschulbetrieb mit schulischer Förderung und sozialpädagogischer Betreuung (2 Tage / Woche, 8 Lektionen Pro Tag)  (Unterricht nach individuellem Förderplan, Kernstoff vermitteln, feste Unterrichts- und Betreuungszeiten)
-  Zielorientierte Einzelförderung
-  Arbeiten in ca. 4-wöchigen Praktika in verschiedenen Betrieben (3 Tage / Woche). Der/die Jugendliche lernt dort die Anforderungen bezüglich Arbeitshaltung, Zuverlässigkeit, Motivation, Ausdauer und Einfügung in ein Team kennen.Die zeitliche Gestaltung des Arbeitstages in den Praktika richtet sich nach den Betrieben.

-  Dauer: In der Regel 12 Schulwochen (Die Aufenthaltsdauer ist abhängig von der Entwicklung während des Aufenthalts in der Time-out Klasse.) Einmalige Massnahme

In der Einzelförderung bzw. im Kleingruppenunterricht an zwei Unterrichtsagen pro Woche werden Sozial- und Selbstkompetenzen reflektiert, aufgebaut und trainiert; der Stoff der Stammklasse in den Fachbereichen Sprachen und Mathematik wird fokussiert und idealerweise aufgearbeitet. Mit jeder und jedem Jugendlichen finden wöchentlich förderorientierte Einzelgespräche statt.

Die Time-out Klasse arbeitet nach folgenden Pädagogischen Grundsätzen

- Selbst-, Sozial- und Sachkompetenz 
Eine ganzheitliche Bildung wird angestrebt, welche die Lernenden auf die Bewältigung des Alltags im schulischen und ausserschulischen Bereich vorbereitet. Selbst- und Sozialkompetenzen stehen im Fokus der Förderung, Sachkompetenzen werden nachbearbeitet.

- Soziales und emotionales Lernen
Selbst- und Fremdwahrnehmung, Empathie, Steuerung der Impulse, Kommunikation, Motivation und Konfliktlösung werden gefördert.

- Zielorientiertes Lernen
Die Entwicklungs- und Unterrichtsinhalte werden aufgrund der Standortbestimmungen und der Förderplanung in Zusammenarbeit mit den Betroffenen festgelegt und regelmässig überprüft.

- Individualisierung und Differenzierung, Ressourcenansatz
Schülerinnen und Schüler werden entsprechend ihren Begabungen, Neigungen und Leistungsmöglichkeiten gefördert.

- Handlungsorientiertes Lernen und Praxisorientierung
Der Schwerpunkt des Lernens liegt im handlungsorientierten Bereich. Unterrichtsinhalte werden mit praktischen Tätigkeiten verknüpft. Dadurch wird deren Nutzen unmittelbar erlebbar und nachvollziehbar. Eine strukturierte Freizeitgestaltung unterstützt das Lernen in der Time-out Klasse. Erfahrungen in der Arbeits- und Berufswelt bilden einen wichtigen Teil des Veränderungsprozesse und werden auf einer Metaebene aufgearbeitet. Die Lernenden werden gegen das Ende des Aufenthalts wieder sukzessive an die Anforderungen eines Schulalltags herangeführt.

Timeout Klasse mobile

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